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Thorsten Gerhardt 
Einsatzfotografie für Presse,
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KH-Winzenheim: Gebäudebrand

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26.01.2017 Wohnungsbrand mit Menschenrettung in der Kirchstr. in Winzenheim Reportage Thorsten Gerhardt Beim Eintreffen der ersten Kräfte war am Küchenfenster der Wohnung im ersten Obergeschoss Flammenschein zu sehen und eine starke Rauchentwicklung aus dem gekippten Küchenfenster und unterhalb des Daches zu erkennen. Rauchwarnmelder schlugen im Haus Alarm. Die Mieterin der Brandwohnung konnte die Wohnung selbst verlassen. Die Wohnungstür stand offen. Der Flur stand bereits in Vollbrand. Die Rauchgrenze begann anfänglich ab dem Treppenaufgang zum Dachgeschoss. Eine Bewohnerin der Dachgeschosswohnung rettete sich auf einen Balkon auf der Gebäuderückseite. 2 Bewohnerinnen der gegenüberliegenden Wohnung im 1. Obergeschoss retteten sich mit ihrer Katze auf den Balkon seitlich des Hauses. Allen 3 Personen war der Fluchtweg durch den Treppenraum aufgrund der starken Verrauchung und dem Flammenaustritt aus der Brandwohnung ins Treppenhaus verwehrt. Die beiden Bewohner der Erdgeschosswohnung konnten ihre Wohnung selbst und unverletzt verlassen.
Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr durch das Treppenhaus in die Brandwohnung vor. Die Frau auf dem Balkon der Gebäuderückseite wurde über eine Steckleiter gerettet. Zum Schutz gegen eine mögliche Brandausbreitung, wurde vorsorglich ein C-Rohr auf die Gebäuderückseite vorgenommen, dass allerdings nicht eingesetzt werden musste. Ein Feuerwehrmann stieg über eine Steckleiter zu den beiden Damen auf den seitlichen Balkon im 1. Obergeschoss und brachte die Katze nach unten. Da sich die Frauen nicht trauten die Steckleiter hinunterzulaufen und zunächst auf dem Balkon sicher waren, wurden sie kurze Zeit später über den Korb der Drehleiter  sicher nach unten gefahren. Um eine Entrauchung und Wärmeableitung aus der Brandwohnung zu erzielen, wurde auf der Gebäuderückseite ein Fenster geöffnet und über eine zweite Drehleiter von außen das Küchenfenster eingeschlagen. Die 3 geretteten Personen und die Mieterin der Brandwohnung kamen alle mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Bei der Rettungsaktion verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht am Fuß und musste ebenfalls ins Krankenhaus, konnte dieses nach erfolgter Untersuchung aber wieder verlassen. Nach und nach wurden insgesamt 5 Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt, um Nachlöscharbeiten durchzuführen. Dazu musste das Brandgut aus dem Küchenfenster geworfen und außen mit einem C-Rohr abgelöscht werden. Mit einer Wärmebildkamera wurden Glutnester aufgespürt und abgelöscht. Insgesamt wurden 2 Belüftungsgeräte eingesetzt, um den Treppenraum und die verrauchte Wohnung zu belüften. Die Einsatzstelle wurde umfassend mit Lichtmasten und Scheinwerfern ausgeleuchtet. Aufgrund der sehr kalten Temperaturen, kämpften die Wehrleute auch gegen das auf der Straße und dem Gehweg gefrierende Löschwasser. Ständig wurde mit Streusalz versucht, die Rutschgefahr zu bannen. Dies wurde letztlich trotzdem einem Polizeibeamten zum Verhängnis, als er auf einer spiegelglatten Stelle ausrutschte und sich verletzte. Er musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Der zur Einsatzstelle beorderte Bauhof übernahm weitere Streumaßnahmen. Die Bewohner der Erdgeschosswohnung kamen über Nacht bei Bekannten unter. Die Brandwohnung ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Die gerettete Katze kam vorübergehend ins Tierheim. Was den Brand auslöste, war bis zum Einsatzende nicht bekannt. Beamte der Kriminalpolizei nahmen noch in der Nacht an der Einsatzstelle die Ermittlungen zur Brandursache auf. Ein Schreiner verschloss die zerstörte Wohnungstür und die Fenster. Der Einsatz war nach etwa knapp 3 Stunden beendet.

Vor etwa 6 Jahren brannte es schon einmal in dem gleichen Haus. Damals war die gegenüberliegende Wohnung im 1. Obergeschoss betroffen gewesen. Eine junge Familie konnte sich mit ihrem Kleinkind und ihren Haustieren gerade noch rechtzeitig selbst vor den Flammen in Sicherheit bringen. Auch diese Wohnung wurde erheblich durch den Brand beschädigt. Ein technischer Defekt hatte damals das Feuer im Wohnzimmer ausgelöst.

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