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Thorsten Gerhardt 
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Landkreis KH: Kesselwagen verliert Natronlauge Feuerwehren üben mit Ausbildungszug der Deutschen Bahn

18.03.2015 Kesselwagen verliert Natronlauge - Feuerwehren üben mit Ausbildungszug der Deutschen Bahn Reportage Thorsten Gerhardt   Rund 80 Feuerwehrleute der Gefahrstoffeinheiten des Landkreises Bad Kreuznach übten in dieser Woche am Ausbildungszug für Gefahrstoffe der Deutschen Bahn. Angenommen wurde, dass ein Kesselwagen Leck geschlagen hat, und hier größere Mengen Natronlauge austreten. Eine Abdichtung solcher Lecks ist nur mit speziellen Chemiekalienschutzanzügen möglich, was die Arbeit der Gefahrstoffexperten deutlich erschwert. Mittels einer Plane wurde die austretende Flüssigkeit aufgefangen, um ein weiteres Eindringen ins Erdreich zu verhindern. Anschließend begannen die Einsatzkräfte damit, mit Holzkeilen die Leckage abzudichten. Da dies allerdings durch den zu hohen Druck nicht komplett gelang, wurde mittels einer Handmembranpumpe die Flüssigkeit von dem Auffangbehälter wieder zurück in den Kesselwagen gefördert, um Zeit für weitere Maßnahmen zu gewinnen. Mittels einer sogenannten Leckbandage wurde die Stelle erfolgreich abgedichtet. Chemiekalienschutzanzüge schützen den Träger vor gefährlichen Flüssigkeiten, sowie Gasen. Die Gesamtausrüstung eines Feuerwehrmannes wiegt dann rund 30 Kilogramm. Unter guten Bedingungen kann der Träger mit den Umluft unabhängigen Atemschutzgeräten ungefähr 30 Minuten im Anzug arbeiten. Hier werden Zeiten für das Anziehen und Säubern von Chemiekalien (Dekontamination) allerdings nicht mitgerechnet. Peter Kurz, Leiter der Gefahrstoffeinheiten des gesamten Landkreises, betonte: „Ziel bei den Übungen am Ausbildungszug ist es, nicht auf Zeit, sondern sinnvoll zu üben. Dazu gehört auch, verschiedene Vorgehensweisen zu testen, und deren Effektivität zu erproben.“ Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann freut sich über diese seltene Übungskulisse: „Nicht nur in Lagerbereich kommt es zu Gefahrstoffeinsätzen, auch der sichere Umgang mit einem Kesselwagen auf der Schiene will trainiert sein.“ Gerade bei Einsätzen auf den Gleisen, was alles andere als alltäglich ist, muss von den ehrenamtlichen Einsatzkräften viel beachtet werden. „Hierzu ist viel theoretische wie auch praktische Übung notwendig, um solche Einsätze professionell abzuarbeiten.“ so Hofmann weiter. Eine wichtige Erkenntnis dieser Übung war, dass es nicht möglich ist mit Chemiekalienschutzanzügen unter den Waggons zu arbeiten, da die Gefahr zu hoch ist, die Anzüge an Kanten und abstehenden Teilen zu beschädigen und somit den Feuerwehrmann gefährlichen Substanzen auszusetzen. Abschließend bedankte sich Einsatzleiter Bernhard Schön bei der Deutschen Bahn und Notfallmanager Michael Hamann, die es den Feuerwehrleuten an insgesamt drei Tagen ermöglicht  haben an diesem Ausbildungszug zu üben. Fragt man den Leiter des Übungszuges, Uwe Lindenberg, nach seinen Eindrücken, so wird schnell klar wie dieser die Übung bewertet: “Ich habe heut eine überaus engagierte Mannschaft erlebt, die mit großer Motivation und Lernbereitschaft ans Werk gegangen ist. Auch mit der fachlichen Leistung bin ich sehr zufrieden – wir kommen gerne wieder!“ 

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