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Thorsten Gerhardt 
Einsatzfotografie für Presse,
Feuerwehren &

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25.03.2017 Bergwacht - Hundestaffel - Sanitätsdienst übten in den Kirner Dolomiten Reportage Sebastian Schmitt Zu einer spannenden und durchaus anspruchsvollen Übung, traten am Samstag rund 50 Einsatzkräfte von Bergwacht, DRK und den Rettungshunden in den Kirner Dolomiten an. Die Welt der Berge hält für ihre Besucher ein breites Spektrum an atemberaubender Schönheit, kontrollierbarem Abenteuer, vielseitigen Sportmöglichkeiten und entspannenden Naturerlebnissen bereit. Doch egal, ob auf einer gemütlichen Wanderung, am Seil in schwerem Fels, nach einem spontanen „Klettertrip“ oder beim Zelten auf dem Freizeitplatz in Oberhausen: objektive und subjektive Gefahren sind ständige Begleiter. Selbst Vorsicht, beste Planung und höchste Erfahrung machen nicht unverletzbar. Ein falscher Schritt, ein Stein, der sich löst, ein Schwächeanfall. Die Palette der unvorhersehbaren Zwischenfälle ist groß. Ist erst einmal etwas passiert, kann schnelle und effiziente Hilfe Leben retten. Aus diesem Grund organisierte die Kirner Bergwacht eine groß angelegte Übung, zum Saisonstart an dem sehr beliebten Kletterfelsen. Mit von der Partie waren die Bergwacht aus Bad Kreuznach und Kirn, die DRK Ortsgruppe Idar, die DRK Rettungshundestaffel und Frank Weger vom DRK Ortsverband Kirn. Übungsannahmen waren drei vermisste Jugendliche, die mit Alkoholverzehr von einer Fete am Grillplatz einen nächtlichen Ausflug in das unwegsame Gelände machten und vermisst wurden. Die Übung startete um 11.00 mit einer kurzen Vorbesprechung und Gruppeneinteilung. Die Einsatzleitung hatte Thomas Meffert von der Bergwacht Rotenfels an. Gleich zu Beginn musste der Flächensuchhund „Balu“, von der Idar-Obersteiner DRK-Rettungshundestaffel, seine gesamten Fähigkeiten unter Beweis stellen. Esther Reifenberg-Hess mit ihrem Balu von der Idar-Obersteiner Staffel starteten als Erster in das schwierige Gelände. Mit Erfolg: Obwohl es im dichten Unterholz für Hund und Hundeführer nicht einfach war, voranzukommen, zeigte Balu um 11.50 Uhr mit lautem Bellen an, dass er jemanden gefunden hatte. Im dichten Gestrüpp abseits des Weges hatte der Hund einen Vermissten entdeckt, der nach kurzer Untersuchung in relativ guter Verfassung dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. Dann folgten die Suche und die Rettung von Tatjana Fuchs, sie lag weit oben auf dem beliebten Kletterfelsen. In solchen Fällen ist Kreativität, Know-how und dennoch routinierte Schnelligkeit gefragt. Gelöst wurde das Problem von der Bergwacht mit einer sogenannten Seilrutsche. Hier wurde mittels Seilzug zwei Seile zwischen Felsspitze und einem Baum in Boden Nähe gespannt. Anschließend wurde der Patient dann mit dem eingehängten Schleiftragekorb wie auf Butter und ohne ruckartige Bewegungen zu Boden gelassen. Für diese sehr schwierige und reibungslose Rettung erhielte die Bergwacht ein großes Lob von allen beteiligten. Jetzt war die Person zwar vom Felsen unten, aber noch lange nicht an einem befahrbaren Weg. Eine Liege wie aus dem Notarztwagen hätte hier keinen Nutzen. Dann doch lieber die mit einem Rad ausgestattete Gebirgstrage. Sie ist im Sommer das Rettungsgerät der Wahl, da sie in unwegsamem Gelände flexibel eingesetzt werden kann und einen schonenden Abtransport verletzter Personen ermöglicht. Die drei „Verletzten“ litten, laut Annahme, an Unterkühlung und kleineren Wunden. Da vor allem ersteres leicht und rasch zum Tod führen kann wurde hier auf die ordnungsgemäße Versorgung besonders viel Wert gelegt. Zur Behandlung der Patienten wurde außerdem, auf dem Grillplatz, ein Versorgungs- und Behandlungszelt von den Sanitätern aufgebaut. „Wir haben mit den drei verschiedenen Organisationen, den Rettungshunde, die DRK Sanitäter und die Bergwacht noch keine gemeinsame Übung durch geführt. Ich danke allen Beteiligten, dass Sie an diesem Samstag ihre Freizeit geopfert haben, so konnte die Zusammenarbeit trainiert werden und viele gute Erfahrungen gesammelt werden“, zog Thomas Meffert sein positives Fazit.

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