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Thorsten Gerhardt 
Einsatzfotografie für Presse,
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Staudernheim: Scheunenbrand

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31.03.2017 Scheunenbrand: Feuerwehr verhindert schlimmeres

Reportage Sebastian Schmitt 

Um 22.10 Uhr meldete ein Autofahrer per Notruf einen Scheunenbrand zwischen Staudernheim und Oberstreit. Die Leitstelle Bad Kreuznach löste darauf mit dem Einsatzstichwort „Scheunenbrand“ ein Großalarm aus. Neben den Einsatzleitern Lothar Treßel als VG-Wehrleiter und Kreisfeuerwehr-Inspekteur Werner Hofmann, wurden die Einheiten Bad Sobernheim, Monzingen, Staudernheim und Oberstreit alarmiert. Die Einheit Oberstreit hatte nur 500 Meter Anfahrt zur der 50 x 30 Meter großen Scheune mit Metallbauweise, beim Eintreffen an der Einsatzstelle gaben Sie eine Rückmeldung. An Hand dieser Information, wurden weitere Tanklöschfahrzeuge aus Waldböckelheim, Rüdesheim und Bockenau nachalarmiert, so dass die Feuerwehr über 30.000 Liter Wasser in Fahrzeugen zur Feldscheune transportierte. Eine zentrale Rolle spielte bei der Löschwasser Versorgung der vom Kreis Bad Kreuznach stationierte Wechsellader, mit einem 9.000 Liter Löschwasser Abrollcontainer. Da der Bau der Scheune noch nicht abgeschlossen ist, wurden die noch im Bau befindlichen und offenen Seitenteile der Scheune von innen mit Rundballen zu gesetzt, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Genau hier fing es an zu brennen und Rettungskräfte, die als erstes anfingen zu löschen waren sich sicher: „Das Feuer kam von außen und brach nicht im inneren aus“. Enormer Qualm behinderte die Löscharbeiten, das Stroh und Heu fing immer wieder an zu brennen und qualmte so stark, dass man rund um die Scheune die Sichtweite weniger als 15 Meter betrug. Der Besitzer unterstützte die Feuerwehr mit einem Bagger und einem Traktor, mit dem das brennende Heu aus der Scheune geschafft wurde und im Freien abgelöscht wurde. Der Brand konnte durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr auf eine Fläche von etwa 15 x 15 m begrenzt werden. So blieben die zahlreichen Maschinen, wie Mähdrescher, Traktor oder diverse Anbaugeräte unbeschädigt. Aber am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden, da zum Beispiel die Kunststoffoberlichter der Halle durch die enorme Hitze schmolzen und zerstört wurden. Bereits nach 90 Minuten konnten erste Feuerwehreinheiten die Scheune an der Landstraße 234 zwischen Staudernheim und Oberstreit verlassen.

Verletzt wurde beim Brand niemand. Der Sachschaden dürfte sich auf ca. 10.000 Euro belaufen, so die Polizei von Kirn. Hinweise zum Brand nimmt die Polizeiinspektion in Kirn unter Telefon: 06752/1560 entgegen.

 

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