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Thorsten Gerhardt 
Einsatzfotografie für Presse,
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Weinsheim: Schwerer LKW Unfall auf der B41

Am Donnerstagmorgen ereignete sich auf der Bundesstraße 41 höhe Rüdesheim in Fahrtrichtung Weinsheim ein tödlicher LKW-Unfall.
Aufgrund eines Reifenplatzers kam ein, mit Füllsand beladener, LKW von der Fahrbahn ab. In der Folge geriet der LKW durch die Böschung in Schräglage und blieb auf der Seite liegen.
Durch den Aufprall wurde das Führerhaus des Fahrzeugs im Bereich der Frontverstärkung derart stark demoliert, dass es zu einer Einklemmung des Fahrers kam.

Gegen 11:00Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle Bad Kreuznach mehrere Feuerwehreinheiten aus Rüdesheim, Hargesheim, Roxheim und Waldböckelheim. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, Notarzt und dem Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz im Einsatz. Unverzüglich wurde die medizinische Versorgung und die technische Rettung des Fahrers eingeleitet. Da diese sich als äußerst aufwändig erwies, wurden die Einheiten Hüffelsheim, Weinsheim und Mandel, sowie der Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Peter Beurschgens nachalarmiert.

In Folge der starken Deformierung des Führerhauses, gestaltete sich die Befreiung des Fahrers aus dem Führerhaus derart komplex und schwierig, dass neben den Rettungskräften auch ein Experte des Fahrzeugherstellers und einer Bergungsfirma von der Einsatzleitung hinzugezogen wurden.

Trotz umfangreicher Rettungsmaßnahmen und Einsatz von diversem Spezialgerät zog sich die Rettung über mehrere Stunden hin. Grund hierfür war die enorme Verformung der Verstärkung des Führerhauses und die schwere Einklemmung des Patienten. Dieser wurde während der ganzen Zeit rettungsdienstlich betreut. Am Ende waren alle Bemühungen der Rettungskräfte vergebens. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Einsatzleiter Frank Schlarb zeigte sich nach dem Einsatz bestürzt: „Wenn die Rettungsmaßnahmen trotz größter Anstrengung und unter Einsatz aller in Frage kommenden Hilfsmittel am Ende dann doch nicht zum lang erhofften Erfolg führen, ist das für keinen Helfer einfach.“

Bereits während den laufenden Rettungsmaßnahmen betreute das Kriseninterventionsteam die Familie. Nach dem Einsatz standen die Mitarbeiter der Notfallseelsorge auch für die eingesetzten Rettungskräfte zur Verfügung.

Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann zog trotz aller Betroffenheit ein grundsätzlich positives Fazit des Einsatzes: „ Sicherlich gehört dieser Einsatz zu den schwersten LKW Unfällen, die wir im Landkreis in den letzten Jahren zu verzeichnen hatten. Das Zusammenspiel von Feuerwehr und Rettungsdienst war von sehr guter Teamarbeit und hoher Fachlichkeit geprägt. Daher ist es umso bedauerlicher, dass wir den Fahrer trotz bester Ausbildung und Einsatz von technischem Gerät, nicht retten konnten.“ Aufgrund des umherliegenden feinen Füllsandes, kam es zu einer enormen Staubbelastung der Einsatzkräfte.

Der Einsatz, an dem insgesamt 82 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Kriseninterventionsteam beteiligt waren dauerte bis zum Einsatzende um 18:00 sieben Stunden.
Die Bundesstraße 41 war über mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt.

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