Übungsbericht

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21.10.2018++Technische Unfallrettung - Feuerwehren aus der VG Wonnegau üben an einem Bus++

 

Bad Kreuznach - Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät lautet das Thema beim Ausbildungsdienst der Feuerwehren aus der VG Wonnegau vom Löschzug Mitte, am heutigen Samstagnachmittag. Durch die Neustrukturierung der Ausrückbereiche in der Verbandsgemeinde Wonnegau arbeiten seit 2015 im Bereich "Mitte" die Feuerwehren Westhofen, Dittelsheim-Heßloch und Monzernheim zusammen. Bei der Übung kam nahezu das komplette technische Gerät zum Einsatz, dass die Feuerwehren auf ihrem Rüstwagen und Löschfahrzeugen dabei hatten. Das Highlight war natürlich ein Bus, der heute auseinander geschnitten wurde. Zuerst wurden 3 Gruppen gebildet um an verschiedene Stationen die Grundlagen aufzufrischen, so Wehrführer Michael Thier der die Übung leitete. Im Anschluss gab es eine Abschlussübung mit allen. Als Lage war, ein PKW verunfallt, der in einen Linienbus gefahren war. Nach erster Erkundung der Unfallstelle wurde beschlossen mit mehreren Rettungssätzen zu arbeiten, um möglichst schnell die Personen aus den Fahrzeugen befreien zu können. Zunächst wurden die Personen betreut und erstversorgt. Dann wurden alle Seitenscheiben entfernt, da das Dach des Autos entfernt werden musste, um die Personen möglichst schonend zu retten. Am Bus wurde parallel die Tür entfernt, um schnell an den Fahrer zu gelangen. Mithilfe des hydraulischen Rettungssatzes konnten die Wehrleute schnell die eingeklemmte Personen in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst(fiktiv) befreien. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Eine Ausbildung mit Bussen ist wichtig, denn es vergeht fast kein Tag, an dem man nicht in der Zeitung liest, dass es zu einem Unfall gekommen ist, wo ein Bus beteiligt war. Meistens hat man dann hier mit einem Massenanfall von Verletzten zu tun, was die Rettungskräfte aller Hilfsorganisationen vor eine große Aufgabe stellt. Als Resümee kann festgehalten werden, dass alle Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse aus der Ausbildungsveranstaltung ziehen konnten. Ein großes Dankeschön geht an die Fa. Bott Bergedienst für das Bereitstellen der Schrottfahrzeuge.

 

LKW Unfall A61 bei Sprendlingen

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++Unfall A61 LKW Fahrer stirbt++STAU++Feuerwehren und Rettungsdienst im Einsatz++Aufwendige Bergung am laufen++

 

Sprendlingen - Am Donnerstag, dem 04. Oktober 2018, gegen 10.10 Uhr kam ein mazedonischer Sattelzug auf der A 61 in dem Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Bad Kreuznach und Gau-Bickelheim in Fahrtrichtung Worms/Ludwigshafen nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Schutzplanke. Nach ersten Ermittlungen war kein anderes Fahrzeug bei dem Unfall beteiligt. Der 44-jährige Fahrer des Sattelzuges aus Mazedonien wurde ohne Bewusstsein vorgefunden. Die Person wurde knapp 60 Minuten reanimiert, vergeblich. Der Rettungsdienst Corneli war mit einem Rettungswagen vor Ort. Ein Notarzt konnte dann nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der unbeladene Sattelzug wurde beim Überfahren der Schutzplanken im unteren Bereich stark beschädigt. Es liefen etwa 200 Liter Dieselkraftstoff aus, der von der Feuerwehr auf der Fahrbahn gebunden werden konnte. Die Polizei schätzt den Schaden am Fahrzeug und an den Verkehrseinrichtungen auf insgesamt 50.000 Euro. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Gensingen und Sprendlingen. Die 22 Einsatzkräfte waren unter der Führung des stellv.WF der Feuerwehr Sprendlingen Stefan Schramm im Einsatz. Der Fahrer war nicht eingeklemmt, so mit musste der Brandschutz sichergestellt werden und auslaufende Betriebsstoffe gebunden so als auch der Tank abgedichtet werden. "Die Bergung gestaltete sich aufwendig", so Bergeleiter Thomas Tiedtke, von der Fa. Bott Bergedienst aus Bad Kreuznach. Das Fahrzeug musste mit einem Kran von der Schutzplanke herunter gehoben werden. Viel Öl ist ausgelaufen, da das Getriebe und die komplette Vorderachse aus dem LKW herausgerissen war. Die Ölaustrittsfläche wurde mit einer Ölspurhexe gereinigt. Die Fa. Schnell aus Ockenheim baggerte das Banket aus und Entsorgte die belastete Erde. Ebenfalls war die Autobahnmeisterei Gau Bickelheim mit mehreren Fahrzeugen und Mitarbeiter vor Ort und leitete die Absperrmaßnahmen.

 

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Thorsten Gerhardt 
Einsatzfotografie für Presse,
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