++Feuerwehren und DLRG trainieren gemeinsam für den Ernstfall++
Sprendlingen - Am Mittwochabend fand ein gemeinsames Training der Feuerwehren Sprendlingen und Badenheim mit den DLRG Ortsgruppen Sprendlingen-Gensingen sowie Nieder-Olm/Wörrstadt statt. Das Ziel
dieser Übung war es, die effektive Rettung von Personen zu simulieren, die in Eis eingebrochen sind. Obwohl es in Rheinhessen nicht den Anschein hat, gibt es genügend kleine Gewässer, die im Winter
zufrieren und somit eine Gefahr darstellen, da das Betreten des Eises verlockend sein kann.
Die beteiligten Organisationen kamen zusammen, um sich gegenseitig im Umgang mit verschiedenen Rettungsmaterialien zu schulen und die Zusammenarbeit zu verbessern. Während der Übung wurden
verschiedene Rettungsmethoden erprobt, beginnend mit einfachen Hilfsmitteln wie Wurfleinen bis hin zum Einsatz eines aufblasbaren Eisretters. Die Teilnehmer konnten dabei sowohl Vor- als auch
Nachteile der verschiedenen Methoden feststellen und so ihre Fähigkeiten weiterentwickeln.
Besonderes Augenmerk lag auf der Überwachung der Übung durch die Drohnenstaffel des THW Bingen, die die gesamten Abläufe aus der Luft dokumentierte. Diese moderne Technik ergänzt die praktische
Ausbildung und trägt dazu bei, die Aktionen im Ernstfall noch effektiver zu gestalten.
Die Organisatoren haben an dieser Stelle eine wichtige Warnung ausgesprochen: Das Betreten von Eisflächen kann lebensgefährlich sein! Das wechselhafte Wetter mit Tauphasen führt dazu, dass das Eis
unregelmäßig dick ist. Insbesondere im Randbereich besteht die Gefahr, dass das Eis brüchig ist und nicht trägt.
Der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur für den Landkreis Mainz-Bingen, Yannick Georges, zeigte sich vor Ort beeindruckt von der guten Zusammenarbeit zwischen den Rettungsorganisationen. Er
betonte, dass solche Übungen, die von der Feuerwehr Sprendlingen und der DLRG ausgearbeitet wurden, einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung und der Einsatzkräfte selbst
leisten.